Der entscheidende Unterschied – Kontrollen bei ökologischen Eierproduzenten

Jahr für Jahr steigt in Dänemark und seinen Nachbarländern die Nachfrage nach ökologischen Eiern. Zusätzlich zu neuen Produktentwicklungen liegt ein weiterer Schwerpunkt Hedegaard Foods' auf der Kontrolle von Produzenten ökologischer Eier.

Der Zuwachs an Hennen in ökologischer Haltung und der Produktionsanstieg ökologischer Eier erfordern eine Verstärkung der Kontrollen in Produktionsstätten, um den hohen Qualitätsanforderungen zu entsprechen und das Wohlbefinden der Tiere zu unterstützen. Zudem hat sich das Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei aufgrund von unzureichenden Kontroll-ergebnissen dazu entschieden, die Maßnahmen zum Tierschutz zu verstärken. Folglich hat auch Hedegaard Foods entschlossen, seine Bemühungen diesbezüglich zu verstärken und entsprechende Screening-Besuche vor Ort durchzuführen.

In Kooperation mit dem dänischen Lebensmittelunternehmen Danœg wurde ein Screening-Tool entwickelt, das es uns ermöglicht, ein realistisches Bild vom Wohlbefinden der Hennen in ökologischer Haltung zu erstellen. Mithilfe des Screenings und einem im Anschluss entwickelten Aktionsplan können eventuelle Missstände positiv beeinflusst und ausgeräumt werden. In den letzten Monaten hat Hedegaard Foods sieben Screening-Besuche durchgeführt, welche zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt haben.

Federpicken 

Federpicken hat sich zu einem der Hauptprobleme in ökologischen Hühnerherden entwickelt. Federpicken kann zum Beispiel verursacht werden, wenn die Hennen zu Beginn der Eierlegungs-Phase unpassendes oder schlechtes Futter gefüttert bekommen haben. Während dieser Phase sind Hennen besonders anfällig, und unpassendes oder schlechtes Futter kann eine Henne derart belasten, dass sie beginnt, Federn zu picken.

Stellt ein Screening-Besuch fest, dass in einer Herde Federpicken auftritt oder andere Wohlbefindens-Probleme vorherrschen, dann muss sogleich ein Aktionsplan für den Produzenten entwickelt werden, zum Beispiel in Kooperation mit einem Geflügelberater. Der Aktionsplan erläutert, welche Handlungen vorgenommen werden müssen, um die Probleme der Herde zu lösen. Des Weiteren führt der Plan aus, was der Produzent zu tun hat, um in der Zukunft Wohlbefindens-Probleme vorzubeugen.